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String
Der String
Der String, bekannt durch seine Funktion als Dessous, gehört zu den ältesten Kleidungsstücken der Menschheit. Als Dessous wird er in der westlichen Welt allerdings erst seit den 1970er Jahren getragen. Es handelt sich dabei um eine knappe Variante der Unterhose für Frauen wie auch Männer - durchgesetzt hat sich der String aber vor allem bei Frauen. Die vordere Ansicht beim String gleicht einem Tanga, hinten befindet sich jedoch nur ein Stoffdreieck oder ein dünner Faden.
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Als Dessous wurde der String lange Zeit nicht eingesetzt. Vielmehr war der bereits vor der Auswanderung des Menschen aus Afrika eine Art Lendenschurz, der zur Standardbekleidung und nicht zu Dessous gehörte. Noch heute erinnern die Kleidungsstücke der Khoisan im südlichen Afrika an die Entwicklung des Strings. Wenn auch nicht als Dessous, so ist er doch weltweit bekannt. So gehörte er in Japan bis zum Zweiten Weltkrieg zur typischen Badebekleidung der Männer - bekannt war der dort als Fundoshi. Seine Entwicklung im Bereich Dessous begann in Brasilien. In dem warmen Land war Baden eine der Lieblingsbeschäftigungen unter allen Bevölkerungsschichten. Tangas, die zur gängigen Badebekleidung gehörten, entwickelten sich zum String. Er war knapp und praktisch, bequem und betonte außerdem die Weiblichkeit der Trägerin. In den 1970er Jahren wurde der String für die Frau in Europa bekannt. Er entwickelte sich zunächst nicht im Bereich der Dessous, sondern als bequemer Zusatz zum Bikini. Der String lässt das Gesäß frei, was für die damaligen Frauen ein Zeichen der gelockerten Sexualmoral war. Vereinzelt kombinierten Frauen das Stück auch zu Dessous, um im Schlafzimmer ihre neue Offenheit zu demonstrieren. Sein Siegeszug im Bereich der Dessous trat der String aber erst in den 1990ern an. Viele Frauen legen Wert darauf, dass sich ihre Dessous nicht durch die Kleidung abzeichnen. Bei engen Röcken oder der Leggings ist das nicht immer gewährleistet. Der String hingegen besteht an den gefährlichen Stellen nur aus einer dünnen Schnur und kann dadurch gar nicht sichtbar werden. Vor allem in der Bademode, weniger aber im Bereich Dessous ist der G-String beliebt. Vorne besteht er aus einem Stoffdreieck und setzt sich ansonsten nur aus Schnüren zusammen. Ein solcher String zeigt viel Haut, strahlt aber auch Offenheit aus. Der Stringtanga ist eine Kombination aus Stringstück und Tanga, der gerne als Dessous getragen wird. Vorn und hinten sitzen Stoffdreiecke, ansonsten besteht auch er aus Schnüren. Entsprechende Dessous gibt es mittlerweile auch für Männer.
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